| Im Endspiel im Arminia-Stadion hatten die Ammerländer gegen eine Firma aus Westfalen nach 0:1 Rückstand noch knapp mit 2:1 gewonnen.
Für das Turnier in Hannover hatte sich die Mannschaft durch den Gewinn der Kreismeisterschaft und danach der Niedersachsen-Meisterschaft im vergangenen Jahr qualifiziert.
Insgesamt nahmen 20 Teams aus dem gesamten Bundesgebiet und aus allen Berufssparten am Endturnier teil. Man sei eigentlich ohne große Ambitionen hingefahren und wollte einfach nur Spaß haben und schöne Spiele zeigen, so der Mannschaftskapitän des Teams. Gespielt wurde mit fünf Feldspielern plus Torwart.
Größeren Ehrgeiz entfachte vor allem die Verletzung eines Mitspielers der im Viertelfinalspiel so unfair gefoult wurde, dass er ins Krankenhaus transportiert werden musste. Glücklicherweise stellte sich die Verletzung dann zwar nur als schwere Bänderdehnung heraus, aber die Ammerländer sagten sich nach dem Ausfall: „Nun erst Recht“.
Man ging noch engagierter zur Sache, gelangte ins Halbfinale und dann auch ins Endspiel. Der Jubel nach dem Finalsieg war unbeschreiblich. Damit nahm das Ammerländer Team auch am großen Festessen im Festzelt im Stadion teil – obwohl man sich vorher gar nicht angemeldet hatte. Man war davon ausgegangen, bereits vorher abgereist zu sein.
Aber unverwartete Erfolge sind ja bekanntlich die schönsten. |