Bley
Regionale Spezialitäten aus deutschem Markenfleisch hat sich der Familienbetrieb aus Edewecht auf seine Fahnen geschrieben. Ammerländer Wursttradition seit vier Generationen, denn was Urgroßvater Bley um 1900 mit eigenen Hausschlachtungen startete wird heute mit modernster Technik fortgeführt.

Metzgermeister Wilhelm Bley
1962 gründete Willy Bley, Metzgermeister der vierten Generation mit seiner Frau Ilse die Landschlachterei Willy Bley in Jeddeloh II.
Schon nach wenigen Jahren wurde die Kapazität des Betriebes zu klein. 1969 wurde der Betrieb um neue Produktionsräume und einen größeren Verkaufsraum erweitert.
Anfang der 70er Jahre wurde ein Partyservice eingeführt.
Der ehemalige Verkaufsraum wurde zur „Plattenküche“ (kalte Küche) umgebaut.
Für Feierlichkeiten wurde nicht nur das Essen geliefert.
Zum Service gehörte auch Geschirr,Getränke, Tischdekoration, Zelt, Bestuhlung und Musik.
Im Laufe der Jahre wurden der Firma viele Auszeichnungen für die hervorragende Qualität der produzierten Wurstwaren verliehen.Mitte der 70er wurde die Schlachtung im Hause eingestellt. Der Landwirt Gorke aus Overlahe lieferte Schweine von hervorragender Qualität, die in Edewecht geschlachtet wurden. Die freigewordenen Räumlichkeiten erweiterten die Produktionsräume.
Beide Kinder Rolf und Petra Bley erlernten ebenfalls das Fleischerhandwerk und arbeiteten als Meister im elterlichen Betrieb.
Bei Wettbewerben wurden die Büffets und Partyplatten preisgekrönt. Im Jahre 1986 wurde Petra Bley-Schultz als beste norddeutsche Teilnehmerin beim internationalen Plattenwettbewerb in Frankfurt geehrt.
1979 wurde ein Versand- und Verpackungsraum angebaut.
Aus baurechtlichen Gründen, konnte in Jeddeloh II nicht mehr erweitert werden. Die Räumlichkeiten in Jeddeloh konnten aber mit dem Produktionsbedarf nicht mehr Schritt halten. Hier musste eine Lösung gefunden werden.
Rolf Bley übernahm 1988 den Großhandelsbetrieb. Im Industriegebiet Edewecht kaufte er 8000 Quadratmeter Bauland, dort entstand ein hochmoderner Betrieb, die Bley Fleisch- und Wurstwaren GmbH. Inzwischen hatte Rolf Bley 15 Mitarbeiter und der Absatz wuchs und wuchs. Vorsorglich wurden noch 22000 Quadratmeter Bauland dazugekauft, denn auch der neue Betrieb wurde ständig erweitert.
1993 erhielt Rolf Bley die EG- Zulassung (EV 1558).
Das Fachgeschäft in Jeddeloh blieb weiterhin bestehen.
1998 jedoch entschloss man sich den elterlichen Betrieb in Jeddeloh II zu verkaufen.
Eine der Spezialitäten der Bley Fleisch- und Wurstwaren GmbH ist der Ammerländer Bauernschinken, von Hand gesalzen, in hochmodernen Klimarauchanlagen mindestens drei Monate gereift. Sein herzhaftes Aroma und der kräftige Rauchgeschmack machen ihn zum idealen Spargel-Begleiter.
Ein weiterer Verkaufsschlager wurde Ammerländer Grünkohl. Auch hier liegt das Geheimnis des Erfolges in der traditionellen Herstellung. Er wird heute noch nach dem Rezept von Oma Bley täglich gekocht.
1993 erfolgte die EG- Zulassung mit der EV- Nummer 1558.
m Januar 2003 wurde die Oldenburger Traditionsfleischerei Hartz übernommen. Die beliebten Artikel Hartz Pinkel, Kochmettwurst und Oldenburger Mockturtle werden weiterhin am Standort Edewecht produziert.

2007 wurde die Produktionsfläche am Standort Edewecht um 3000 m² erweitert.
Die Mitarbeiter produzieren auf einer Produktionsfläche von 14.000 m² BESTE WURST.

Im gleichen Jahr wurde in Zeven die Friedrich Roose GmbH übernommen.
Im Oktober 2003 gelang es die Schweriner Fleisch- und Wurstwaren GmbH in Schwerin zu übernehmen.

Mittlerweile verfügt die Bley Fleisch und Wurstwaren GmbH über Kapazitäten zur Herstellung von 250 Tonnen Wurst pro Woche.
Hauptabsatzgebiet ist der gesamte Norddeutsche Raum; von Emden bis nach Stralsund und von Flensburg bis Göttingen
Produziert werden Rohwurst, Kochwurst, Kochpökelware, Brühwurst, Convinience- Produkte, Salate und Konserven.
Besondere Bedeutung haben die regionalen Spezialitäten wie luftgetrocknete Rohwurst, Grünkohl, Kochmettwurst und Pinkel.
